Qualität durch Werte

Wofür wir stehen. Unsere ethischen Grundpositionen.

Christliche Werte geben unserer Arbeit eine starke inhaltliche Ausrichtung und neben der fachlichen Exzellenz eine unverzichtbare zusätzliche Qualität. Wir sind davon überzeugt, dass Spitzenmedizin echte Werte braucht - Qualität durch Werte.

1. Wir achten die Würde jedes Menschen.

Das bedeutet für uns: Die unverlierbare Würde jedes Menschen ist allein mit dem Menschsein gegeben. Unser Einsatz für Menschen hängt deshalb nicht von ihren Eigenschaften ab, von ihren Leistungen oder Einstellungen, ihrem Alter oder Geschlecht.

Wir glauben, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist: Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie (Genesis 1,27).

Alle Bibelzitate aus der Einheitsübersetzung.

2. Wir begegnen Menschen mit einer Grundhaltung der Menschenfreundlichkeit – der Nächstenliebe.

Das bedeutet für uns: Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Menschen, die sich uns anvertrauen und verstehen unseren Einsatz als ein Dienen. Im Umgang miteinander heißt das: Wir begegnen einander mit Respekt und wechselseitiger Achtung.

Wir tun das, weil für viele von uns Jesus Christus Vorbild ist. Er sagt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (Matthäus 22,39).

Dient einander, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat (1.Petrus 4,10).

3. Wir tragen Verantwortung für unser Tun.

Das bedeutet für uns: Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Wir sind fachlicher Qualität verpflichtet und arbeiten gewissenhaft. Wir achten menschliche Selbstbestimmung.

Wir finden in der Bibel Orientierung für verantwortliches Handeln: Gott spricht: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse (Genesis 3,22).

Ihr seid zur Freiheit berufen (Galater 5,13).

Für den Umgang mit Patienten und Patientinnen ist die Frage Jesu hilfreich: Was soll ich dir tun? (Markus 10,51)

4. Wir betrachten den Menschen als ein Geschöpf mit vielen Seiten.

Das bedeutet für uns: Wir berücksichtigen bei der Zuwendung zum Menschen körperliche, psychisch-seelische, spirituelle und soziale Belange. Ärztliches Handeln, Pflege, Seelsorge und die Begleitung durch die Zugehörigen dienen gleichermaßen dem Wohl des Patienten oder der Patientin.

Wir sehen, dass Menschsein viele Dimensionen hat, dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des Herrn spricht (Deuteronomium 83).

Wir finden biblische Bilder dafür, wie Menschen zueinander gehören: Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit … Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm (1.Korinther 12,26f).

5. Wir wissen um die Grenzen des Menschen.

Das bedeutet für uns: Wir haben den Anfang des Menschenlebens und sein Ende im Blick. Auch Leid und Krankheit gehören zum Leben und begrenzen es. Wir begleiten Menschen an diesen Grenzen. Dabei orientieren wir uns am Wahrnehmbaren und an der Hoffnung auf Heil.

Zur Begrenztheit des Menschen gehört auch seine Fehlbarkeit. Menschen sind auf Vergebung angewiesen.

Wir glauben, dass das Ja Gottes zum Menschen nicht an unseren Grenzen endet. Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges … können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn (Römer 8,38f).

6. Wir sind Teil der Schöpfung und wissen um unsere Verantwortung für die Welt um uns.

Das bedeutet für uns: Wir engagieren uns in der Gesellschaft und über die Grenzen unserer Einrichtungen hinaus. Wir achten auf sorgfältiges Haushalten mit den uns anvertrauten Ressourcen. Dazu zählt auch der verantwortliche Umgang mit Geld, Begabungen und Zeit. Wir setzen uns auch mit der Begrenztheit unserer Möglichkeiten innerhalb von rechtlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten auseinander.

Wir lassen uns dabei von Impulsen der Bibel leiten: Bemüht euch um das Wohl der Stadt! (Jeremia 29,7).

Man darf von uns in unserem Tun das Mühen um die Bewahrung der Schöpfung erwarten: Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte (Genesis 2,15).

7. Wir sind der gestaltenden Fortsetzung unserer Traditionen verpflichtet.

Das bedeutet für uns: Uns verbindet die gemeinsame Geschichte christlicher Sorge für Menschen mit Erkrankungen. Jedes unserer Häuser baut auf seine besonderen Traditionen auf. Wir respektieren dieses Erbe und entwickeln es zeitgemäß weiter.

Wir wissen, dass Christen von Anfang an Hilfe für die Nächsten organisiert haben: Wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen (Apostelgeschichte 6,3).

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